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Datum: 13.12.2017

Doors: 20:00 Uhr

Line Up: MOP

Musik: Hip Hop

Mit den ersten drei Alben To the Death, Firing Squad und First Family 4 Life erwarb sich M. O. P. in der New Yorker Undergroundszene einen Namen. Mit dem 2000 erschienenen Album Warriorz (produziert von DJ Premier) schaffte das Duo den Durchbruch. Das Album enthielt die Lieder Ante Up und Cold as Ice, eine Coverversion des Foreigner-Hits von 1977.

Das nächste Album bzw. Mixtape „Marxmen Cinema“ folgte 2004 als Doppel-CD. Noch im selben Jahr erschien Mash Out Posse, ein Rock– und Metal-Album mit Hip-Hop-Elementen, das eher kritisch beurteilt wurde.

Im Juni 2005 wechselte M. O. P. zu G-Unit Records. Über dieses Label, das auch 50 Cent betreut, sollte im Mai 2006 ein erstes Album erscheinen. Auch eine Kompilation mit Mobb Deep (ebenfalls bei G-Unit) war im Gespräch. Das 2005 erschienenes Album bzw. Mixtape Salutes the St. Marxmen fand in der Szene sehr großen Anklang, nicht zuletzt wegen prominenter Unterstützung durch Rapgrößen wie Jay-Z. Kommerziellen Erfolg konnten die beiden Musiker mit diesem Album aber nicht erzielen.

Das bislang letzte Album Ghetto Warfare erschien im Juli 2006 bei Copppertop Entertainment und enthält ältere Aufnahmen aus den Zeiten bei Roc-A-Fella-Records. Der Grund hierfür ist, dass das Album eigentlich schon um das Jahr 2003 erscheinen sollte. Der Veröffentlichungstermin wurde jedoch mehrmals verschoben und sollte zeitweilig komplett gestrichen werden.

Kritiker meinen, die Musik des Duos entspreche nicht dem Geschmack der großen Mehrheit, allerdings war das auch nicht beabsichtigt. Zitat: „Fuck the fame! I agree, fuck the fame/But i’ve got four words for ya: Don’t fuck with (lil’) Fame“ aus dem Lied G-Building vom Album Warriorz. Deshalb sprechen die Texte vor allem die Probleme auf der Straße an und handeln nicht, wie viele andere Raptexte, von „heißen Mädchen“ und Geld.

Nach drei Jahren ohne Veröffentlichung verließ M. O. P. G-Unit Records aufgrund kreativer Differenzen. Dies bestätige Laze Elliot, Manager der Brooklyn Crew, gegenüber einer Hip-Hop-Webseite. Die Trennung sei allerdings einvernehmlich verlaufen.

2009 erschien das Album Foundation. 2011 folgte der Longplayer Sparta, eine Kollaboration mit den Snowgoons, bei Babygrande Records.

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