YAAM History | 1994 – 2017

Die Entstehung des YAAM und Entwicklung bis Heute


1994

wird das YAAM (Young African Art Market) als Jugend und Kulturstandort gegründet mit dem  Träger Kult e.V. , seit 2004 anerkannter Träger der Jugendhilfe in der Eichenstr. 3 (jetzige ARENA) und wird schnell zu einem beliebten Treffpunkt für  Kinder, Jugendliche und Erwachsene verschiedener Nationalitäten. Eine Plattform für Musik von jungen lokalen Künstlern entsteht; hier lernen sich z.B. die Musiker von Culcha Candela und Seeed zum Teil kennen und haben ihre ersten Auftritte als Band im YAAM. Das YAAM etabliert sich innerhalb kürzester Zeit als wichtiger Vernetzungsort in der Künstlerszene. Aber vor allem Sport jeder Art wird betrieben, besonders Basketball nimmt einen großen Stellenwert ein.

1996

zieht das YAAM in die Cuvrystraße. Nur wenige hundert Meter vom alten Gelände entsteht auf 12.000m² ein Ort der Kommunikation, an dem Menschen und Initiativen aus der ganzen Stadt zusammenkommen und dieses riesige Gelände gestalten. Innerhalb weniger Monate werden Kunstausstellungen organisiert und schon wenige Wochen nach dem Umzug findet die DJ-CULTURE statt, ein dreitägiges Musik Festival.

Ein großer Strandbereich und vielfältige Sportmöglichkeiten machen aus dem YAAM eine Stätte der Naherholung inmitten des Wrangel-Kiezes. Das YAAM wird ebenso zum Ausflugsziel der Kinder und Schülerläden der näheren und weiteren Umgebung wie auch vieler Jugendlichen und Erwachsenen.

Ende 1998 geht die Zeit der Zwischennutzung des Geländes in der Cuvrystraße zu Ende.

Mit der inzwischen in der Eichenstrasse etablierten ARENA wird 1999 eine temporäre Lösung gefunden für eine Zwischennutzung des Geländes für das YAAM.

2004 – 2014

Das YAAM findet ab dem Jahr 2004 einen Standort am Stralauerplatz 35 in Friedrichshain.
Das neue Gelände eignet sich für das Projekt hervorragend. Neben einer  kleinen Halle gibt es eine Freifläche mit direktem Zugang zur Spree sowie verschiedenste Möglichkeiten, Sport zu treiben. Das ermöglicht sowohl Kultur als auch Jugendarbeit.

2006 erhält das YAAM für seine Verdienste um das friedliche Zusammenleben Jugendlicher unterschiedlicher Herkunft den 1. Platz des Mete-Eksi-Preises.

Die YAAM Außen- sowie Innenfassade, unweit von der East Side Gallery entfernt, ist eine der größten Outdoor Graffiti Galerien Europas.

Renommierte Künstler reisen an, um sich hier auf einem Teil der „Mauer“ zu verewigen. Die Deutschlandweit größte Graffiti Veranstaltung „Graffitibox“ findet ab 2005 jährlich im YAAM statt.

Lokale und internationale Künstler nutzen das YAAM als Plattform und Treffpunkt für musikalische Projekte – für Aufnahmen gibt es zwei Tonstudios vor Ort und die Bühne wird auch außerhalb der Öffnungszeiten für regelmäßige Jam-sessions und Bandproben genutzt.

Das YAAM – insbesondere an seinem letzten Standort – war eine der multikulturellsten und integrativsten Stätten für Freizeitaktivitäten und Begegnungen von Menschen aller Altersgruppen und Nationalitäten und ein Aushängeschild für Berlin und ganz Deutschland. Am 10.10.2012 erhält das YAAM eine Kündigung mit der Aufforderung, das Gelände innerhalb von 60 Tagen zu räumen.

Nach langen und schwierigen Verhandlungen und nicht zuletzt dank der Unterstützung der Öffentlichkeit und des Bezirks Friedrichshain Kreuzberg  entscheidet der Berliner Senat, dem Kult e.V. das Grundstück und Objekt an der Schillingbrücke durch Rückübertragung an den Bezirk Friedrichshain/ Kreuzberg für einen längerfristigen Betrieb des YAAM zur Verfügung zu stellen.

Im Mai 2014 fand mit Hilfe zahlreicher freiwilliger Helfer der letzte Umzug des YAAM mit großer Medienresonanz statt.  Ein großes Danke hiermit noch einmal und für die Ewigkeit an alle Helfer!

2015
Das Yaam wächst und wächst, kommt vorbei und seht es Euch an, wir freuen uns auf Euch!