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Datum: 22.07.2018

Doors: 19:00 Uhr

Line Up: Orion Congregation (live), The Soulvendor

Music: Desert Blues

Orion Congregation is a meeting of musicians, each on his own journey, coming together to share stories, to listen and to observe. Their only shared language is music, and between them they are fluent in many dialects, from european classical music over Rock to Jazz to the music of the deserts of Mali and the many flavours of sound, song and rhythm that were being called “contemporary” at one time or another in different parts of the world.

Ahmed Ag Kaedi (guitar, vocal), who appeared in the wonderful documentary MALI BLUES, and Mahalmadou Albanassane (drums) of AMANAR DE KIDAL, represent a modern energetic interpretation of the desert blues, a style whose roots grow deep in the Sahara and whose branches have touched music lovers all over the planet.

Orion Congregation ist die Frucht eines Zusammenwirkens, die jeden Musikfan, der vom Klang der Wüste verführt wurde, in einen Zustand von gleichzeitiger Überraschung und Euphorie versetzen wird.

Diese Live-Aufnahme fängt authentisch die Stimmung eines unvergesslichen Konzertabends ein. Es war der Abschluss einer Reihe von Konzerten, die im Juni 2017 an verschiedenen Orten in Berlin stattfanden. Die doppelte Schlagzeug- und Keyboard-Besetzung produziert einen polyphonen Sound, der mit intensiven Bassläufen, feurigen Saxophonexplosionen und elektronischen Gewitterwolken angereichert ist. Der Zuhörer wird auf einer akustischen Achterbahn, deren Navigationselemente auf die entferntesten Konstellationen eingestellt wurden, transportiert, wobei das eruptive Schlagzeugspiel von Mahalmadane Traoré als Raketentreibstoff dient. Das von Zeit zu Zeit auftauchende Johlen und Pfeifen des Publikums ist ein getreues Abbild der elektrisierenden Atmosphäre, von der jeder der Auftritte durchdrungen war.

Ahmed Ag Kaedy, der in dem Dokumentarfilm „Mali Blues“ zu sehen ist, gründete 2005 die Band Amanar de Kidal (zwei Veröffentlichungen auf Sahel Sounds) und arbeitete mit Fatoumata Diawara und Samba Touré. Die Stadt Kidal im Nordosten von Mali ist seit Jahrzehnten, trotz ihrer geringen Größe und relativen Isolation, der Dreh- und Angelpunkt für Aufstände von Kel Tamasheq-Rebellen gegen die malische Regierung. (Die Kel Tamasheq bezeichnen sich selbst nicht als „Tuareg“, da ihnen dieser Name von ihren arabisch sprechenden Nachbarn gegeben wurde und „die von Gott verlassenen“ bedeutet.) Ahmed Ag Kaedys Texte betonen die Bedeutung von Bildung und Entwicklung in einer Region, welche in kriegerische Auseinandersetzungen versunken ist. Als die Extremisten seine Heimatstadt übernahmen, war die Unterdrückung von Kultur und Musik einer der Schwerpunkte ihrer Agenda. Nachdem ihm gedroht wurde, ihm die Finger abzuschneiden, falls er es jemals wieder wagen sollte, Gitarre zu spielen, entschied sich Ahmed Ag Kaedy nach Bamako zu flüchten, wo er auch heute noch lebt.

Orion Congregation (oder auf Tamasheq, „Amanar Assafou“, wie es auf dem Cover in Tifinagh geschrieben steht) kreist um die beiden Amanar de Kidal Mitglieder, Ahmed Ag Kaedy und Schlagzeuger Mahalmadane Traoré sowie die Schlüsselfiguren zweier Bands, die unterschiedliche Generationen und Ansätze der transkontinentalen Fusion repräsentieren. Organist Michael Wehmeyer ist seit 1977 Mitglied von Embryo, der legendären deutschen Band, die sich in den späten sechzigerer Jahren gründete und zu Pionieren des sogenannten „World Music“-Genres wurde. Die übrigen Musiker sind der Saxophonist und Flötist Johannes Schleiermacher und der Keyboarder Jörg Hochapfel (die beide auch Vollzeitmitglieder im Andromeda Mega Express Orchestra sind), der Schlagzeuger Bernd Oezsevim (der mit Schleiermacher seit Jahren in Gunter Hampels Formationen spielt) und der Bassist Kalle Enkelmann (Julia Kadel Trio). Zusammen spielen sie in Berlins heißester Fahrkarte zu den intergalaktischen Karawanenstrassen des Afro-Funk unter ihrem Markennamen Onom Agemo & The Disco Jumpers.

Das Album ist Ethnolegende und Embryo-Gründer Christian Burchard (17. Mai 1946 – 17. Januar 2018) gewidmet.

Musicans:
Ahmed Ag Kaedi (guitar, vocal) Amanar de Kidal/Mali
Regis Molina Reynaldo (saxophone) de las Estrellas/Cuba
Michael Wehmeyer (keys, organ) Embryo/Dissidenten
Yilmaz Hochapfel (synthesizer, organ) AMEO/Onom
Maalem Atlas Enkelmann (bass) Agemo/Germany
Mahalmoudou Albanassane (drums) Amanar de Kidal/Mali
Bernd Ekmek Oezsevim (drums) GuHaMuAnDaImCo

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