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YAAM Berlin: Pressemitteilung vom 29.06.2020
Bauamt sperrt YAAM Ufer an der Schillingbrücke und versiegelt Clubgebäude!

Ein vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg beauftragtes statisches Gutachten soll ergeben haben, dass die Standsicherheit der Ufermauer nicht mehr gegeben sei, die sich an der Friedrichshainer Seite der Spree von der Schillingbrücke bis zum Energieforum erstreckt: eine Einsicht in das Gutachten wurde bisher verweigert. Zunächst hatte die Bezirksverwaltung - die auch Eigentümerin des Geländes und für die Instandhaltung der Mauer verantwortlich ist – dem YAAM am 24. Juni 2020 eine bevorstehende Absperrung der Uferflächen angekündigt. In einem für den 1. Juli 2020 vereinbarten Treffen sollten zwischen dem YAAM und der Bauaufsicht die Modalitäten dieser drastischen Einschränkung diskutiert werden. Am letzten Freitag wurde entgegen den vorherigen Absprachen auch das Hauptgebäude amtlich gesperrt und versiegelt. Den Betreibern wurden wenige Stunden gegeben, um die Büros und Innenräume zu räumen. Die Versiegelung des Gebäudes wurde mündlich damit begründet, dass es sich zum Teil weniger als 5 Meter vom Ufer entfernt befinde und die Standsicherheit der Halle nicht ausreichend geprüft sei. Eine schriftliche Begründung der Sperrung liegt bisher nicht vor.

Auf Anordnung des Landes Berlin musste das YAAM im Zuge der Corona Krise am 12. März seinen Betrieb vollständig einstellen. Erst am 12. Juni konnte ein begrenzter Betrieb im Außenbereich unter strikter Beachtung aller Hygienebestimmungen wieder aufgenommen werden. Ohne Zugang zu Büro- und Logistikräumen, mit einem Bauzaun auf dem gesamten Gelände ist ein Außenbetrieb kaum möglich. Eine dauerhafte Sperrung der Halle würde endgültig das Aus für das YAAM bedeuten, da dann auch nach der Corona-Krise keine Indoor Veranstaltungen möglich wären. Wir fragen uns, ob das Bezirksamt diese Konsequenz nur in Kauf nimmt, oder ob die endgültige Verdrängung des YAAM bezweckt ist.

Die Problematik rund um den Zustand der Ufermauer ist den zuständigen Verwaltungen längst bekannt: Bereits 2003 warnte ein statisches Gutachten vor dem maroden Zustand der Mauer und einer möglichen Gefahr für das Gelände, auf dem die Maria am Ostbahnhof, später die Magdalena und zuletzt das YAAM beheimatet waren. Trotzdem beschäftigten sich Bezirk, Senat und Bund nur mit der Frage, wer die Sanierungskosten zu tragen habe. Das vom YAAM seit Jahren geforderte Gutachten über die Standsicherheit von Ufer und Gebäude wurde erst Ende 2019 in Auftrag gegeben und führt nun zur aktuellen Sperrung, obwohl die Statik des Gebäudes aus technischen Gründen bisher überhaupt nicht bewertet wurde.
Mit der Begründung des unklaren Zustands der Mauer wurden bereits mehrere Bauvorhaben des YAAM vereitelt, darunter eine Dachsanierung, deren Finanzierung mit 800.000 € durch die Stiftung Klassenlotterie Berlin 2015 bewilligt wurde. Auch der Abschluss eines langfristigen Mietvertrages für das YAAM wurde immer wieder verweigert. Gleichzeitig setzt sich die kapitalgesteuerte Bebauung des Ufers ungebremst fort.

Wir als YAAM fordern von der Berliner Verwaltung und Politik:

• Kurzfristige bauliche Lösungen, um den weiteren Betrieb und das Fortbestehen des YAAM an diesem Standort zu ermöglichen und zu gewährleisten.
• Sofortige Nutzungsfreigabe der nicht akut gefährdeten Bereiche des Hallengebäudes.
• Schnellstmögliche Finanzierung und Umsetzung der überfälligen Ufersanierung und umfassende Beteiligung an der Planung.
• Änderung des derzeit ruhenden Aufstellungsbeschlusses und Bebauungsplans durch das Abgeordnetenhaus von Berlin und Ausweisung der Fläche zur kulturellen Nutzung.
• Umgehender Abschluss eines langfristigen Mietvertrages.
• Mieterlass für die Zeit der Nutzungsuntersagung.

Das YAAM als einzigartige Institution ist seit über 25 Jahren fester Bestandteil der Berliner Kulturlandschaft mit einer Ausstrahlungskraft, die weit über die Grenzen Berlins hinausragt. Das Projekt hat neben dem Betrieb, der in regulären Zeiten ohne institutionelle Förderung bis 80 Arbeitsplätze und Raum für Vereinsmitglieder und viele weitere freischaffende Künstler sichert, eine hohe soziale und kulturelle Relevanz für die Stadt und für viele sonst ausgegrenzte Menschen und Gruppen. Am Fortbestand des YAAM hängen zahlreiche Schicksale, die in Berlin nur schwer Anschluss finden würden.
In der heutigen Zeit sind wir an einem Punkt angelangt, an dem die Spaltung der Gesellschaft durch politische Strömungen und rassistische Tendenzen ein erschreckendes Ausmaß angenommen hat.

Es wäre fataler denn je, das YAAM als multikulturelle Institution im Herzen Berlins zu verlieren.

An dem Standort an der Schillingbrücke hat das YAAM als Mieter und Betreiber in den letzten 5 Jahren fast eine Million Euro in den Ausbau und die Ertüchtigung der Flächen investiert; Vieles davon um alten und neuen amtlichen Auflagen gerecht zu werden. 2019 wurden sämtliche geforderten Brandschutzmaßnahmen unter großem Zeit- und Finanzdruck erfüllt. Zuletzt wurden Maßnahmen des Berliner Lärmschutzfonds in Höhe von 50.000 € für die Ertüchtigung jenes Gebäudes umgesetzt, das jetzt gesperrt wurde.

Wir fordern nachhaltige bauliche Lösungen am Spreeufer, sowie den langfristigen Erhalt des YAAM durch vertragliche Absicherung und verlässliche, transparente politische Bekenntnisse.
YAAM must survive!!!

YAAM - KULT.verein für Jugendkultur e.V.

Kontakt für Rückfragen:

Hendrik auf der Heidt (Vorstand) Mail: hendrik@yaam.de | Tel.: 0176 10051189
Martin Gräff (Vorstand) Mail: martin@yaam.de | Tel.: 0176 57641587

 

Das YAAM / KULT e.V. braucht weiterhin Eure Unterstützung!

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YAAM IS OPEN! 

Corona - Öffnungszeiten: Montags geschlossen/ Dienstag bis Sonntag: 13:00 – 24:00

Bei angesagtem Dauerregen kann es sein dass wir gar nicht erst aufmachen. Bitte ein Tag vorher die Durchsagen in sozialen Netzwerken beachten! 

Die Gästezahl auf dem Gelände ist aufgrund des Abstandsgebot beschränkt, beachtet unseren Ampelticker auf Facebook und Instagram! 

Für mehr Infos zu unseren Corona Rules & Öffnungszeiten bitte auf das folgende Bild klicken.

Das YAAM hat am 13.03.20 seine Tore geschlossen.

Ab Mittwoch streamen wir wieder wöchentlich live aus dem YAAM!

Zuerst wollen wir uns herzlichst bei allen bedanken, die unseren Hilfe- und Spendenaufrufen gefolgt sind!

Wir haben insgesamt fast 30.000€ gesammelt mit denen wir die bisherigen laufenden Kosten decken können, das ist unglaublich!! Dank Unitedwestream können wir Gagen an alle Künstlerinnen zahlen, die bisher im Stream aufgetreten sind.

Nun geht es in die nächste Phase des Club Shutdowns weiter! Wir werden Euch die nächsten Wochen und Monate wöchentlich Musik und Content live ausm YAAM bieten, Live acts, DJs, Interviews, live Graffiti

Über den paypal link/ QR Code könnt Ihr einen Beitrag für die Streams leisten.

Wir werden die eingegangenen Beträge wöchentlich abrufen und schütten 50% der Einnahmen an die Künstlerinnen aus! Die restlichen 50% gehen an das YAAM zur Deckung der laufenden Kosten (derzeit ist es Strom, Betriebskosten, Miete und ein wenig Personalkosten).

Natürlich ist dieser Beitrag freiwillig, aber betrachtet das bitte nicht als Spende, sondern eher als Beitrag wie ihr sonst für eine Veranstaltung selbstverständlich Eintritt Zahlen würdet.

Wir wollen nicht mehr betteln, sondern bemühen uns ein schönes Programm mit Menschen zusammenzustellen, die auch für ihre Arbeit entlohnt werden müssen, und die auch von der Krise betroffen sind. Alöso fühlt euch frei, Kultur, Musik und deren Schaffenden weiterhin zu supporten!

YAAM is closed until further notice!

From Wednesday on, we stream live from YAAM on a weekly basis!

First, we want to thank everyone who followed our calls for help and donations!

We have collected almost € 30,000 with which we can cover the running costs so far! It’s amazing!!

Thanks to Unitedwestream, we can pay fees to all artists who have performed in our streams so far.

Now we enter the second phase of the club shutdown! We will offer you live music and content from YAAM every week for the next weeks and months: live acts, DJs, interviews, live graffiti, check out our social networks for upcoming events!

You can make a contribution to the streams using the paypal link / QR code.

We will call up the amounts received weekly and distribute 50% of the income to the artists! The remaining 50% goes to the YAAM to cover the running costs (currently it is electricity, operating costs, rent and a little staff costs).

Of course, this contribution is voluntary. Please don't consider it as a donation but rather as the contribution that you would normally pay for an event. We do not want to beg any longer, we work to put together a nice program with people who also have to be paid for their work and who are also affected by the crisis! So feel free to support culture, live music and artists!

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